
So demütigte mich mein Chef!
Die Rückkehr in den Fernverkehr
Irgendwann hatte mein Chef doch noch ein Einsehen und steckte mich wieder in den Fernverkehr. Deutschland, Holland und Belgien. Jetzt konnte ich wenigstens wieder tagsüber fahren und nachts im LKW schlafen.
Die Vorfreude auf den Urlaub
Irgendwann wurde es Sommer und es kam die Urlaubszeit. Ich hatte zwar wie üblich meinen Urlaub beantragt, wurde aber im Unklaren darüber gelassen, ob ich zum gewünschten Zeitpunkt tatsächlich Urlaub bekommen würde. Ich hatte für mich, meine Frau und meinen dreijährigen Sohn 14 Tage Urlaub an der Ostsee gebucht. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass mein Chef mir diese 14 Tage verweigern würde.
Die brutale Absage
Doch genau das tat er.
„Tut mir leid, das geht nicht mit deinem Urlaub. Ich habe keine Fahrer. Du kannst jetzt nicht weg. Punkt und aus.“ Als ich aufmuckte, meinte er: „Keine Debatte. Wenn es dir nicht passt, kannst du am Montag deine Papiere holen.“
Der Dolchstoß für die Familie
Der lang ersehnte Familienurlaub mit meinem kleinen Sohn am Ostseestrand, auf den wir uns so sehr gefreut hatten, war dahin. Es war wie ein Dolchstoß. Ich war am Ende. Meine Ehe und unser Familienleben waren durch meine Arbeit und den Stress als LKW-Fahrer sowieso sehr angespannt. Und nun das. Ich hatte solche Hoffnungen in den Urlaub gesetzt.
Hass und der feste Rache-Entschluss
Mein Chef, dieses widerwärtige, fette Schwein. Ich hasste ihn schon seit der Nachtschicht. Ab diesem Tag hasste ich ihn wie die Pest. Ich packte samstags Frau und Sohn in unser Auto und fuhr zur Ostsee. Ich lud sie aus, blieb noch 2-3 Stunden und fuhr am gleichen Tag von der Ostsee wieder zurück nach Hause. 1400 Kilometer gesamt. Zwei Wochen später die gleiche Aktion, um die beiden abzuholen. Ich hatte innerlich gekündigt. Diesem Drecksack würde ich es heimzahlen. Das war mein fester Entschluss.
Beste Grüße
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